Am 19. August 1975 habe ich in Hamburg das Licht der Welt erblickt. Und obwohl ich am Rande in Ahrensburg aufgewachsen bin, fühlte ich mich immer als waschechte Hamburger Deern.
Nach meinem Abitur studierte ich an der Universität Hamburg Jura, was ich erfolgreich nach neun Semestern abgebrochen habe. Seitdem habe ich beruflich viel gemacht, doch es zog mich immer wieder zu einem Job, mit dem ich aufgewachsen bin, dem Taxi. Erst als Disponentin, dann später als Fahrerin und noch viel später als selbständige Unternehmerin.
Über achtzehn Jahre habe ich in Hamburg-Ottensen gelebt und von dort aus gearbeitet, bis 2020 Corona die ganze Welt und besonders mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Ab da wurde es Zeit alles zu überdenken und einschneidende Veränderungen vorzunehmen. Wer es gewohnt war, die aufgetragene Arbeit allein und selbstständig zu erledigen, findet nicht wieder den Weg ins Büro. Also machte ich meinen LKW-Führerschein und bin dann mit bis zu vierzig Tonnen durchs Land gefahren.
Es war dann irgendwann Zeit der Stadt den Rücken zu kehren. Ich lebe nun glücklich mit meiner Lebensgefährtin und unserem gemeinsamen Hund in Bienenbüttel, einem Dorf zwischen Lüneburg und Uelzen. Das war einer meiner besten Entscheidungen.
Und dann kam wieder Corona. Die Folgen nach der dritten Infektion waren so gravierend, dass ich bist heute berufsunfähig bin. Und keiner weiß wie lange noch. Doch so hatte ich Zeit mich meinem Hobby zu widmen, dem Schreiben.
Meine großen Vorbilder sind natürlich Stephen King, Anne Rice, Markus Heitz, Andreas Gruber, Sebastian Fitzek, u. v. m.
Ich möchte nur unterhalten, den Leser in eine Geschichte entführen und im besten Fall eine Gänsehaut erzeugen. Mein Debüt-Roman heißt „Gefangen“, und ich hoffe, dass ich auch viele Leser fangen kann.
Wer nicht warten möchte, bis die nächste Geschichte fertig ist, den lade ich ein, auf dieser Seite bei den Kurzgeschichten hineinzuklicken. Hier findet sich alles, von lustig bis ernst.
Ich wurde einst gefragt, warum ich gerne schreibe. Meine Antwort war: „Weil ich mit Worten schönere Bilder malen kann als mit Farbe.“
In diesem Sinne
Eure Anissa Wenk
